Geschichten 4. Klassen

Die Klasse 4c und Piet Mondrian

Ein fächerübergreifendes Projekt Mathe, Kunst und neue Medien

Im Kunstunterricht lernen die Kinder verschiedene Künstler und ihre Malstile kennen. Dabei haben sie sich auch intensiver mit Piet Mondrian beschäftigt. Der niederländische Maler ist bekannt für seine Bilder mit schwarzen Linien und Rechtecken oder Quadraten in den Grundfarben: rot, gelb und blau.
Die Kinder sollten dann auf zwei unterschiedliche Arten selbst auch solche Kunstwerke herstellen. Zuerst haben sie das mit dem kostenlosen PC-Programm „Ooo4kids“im Computerraum gemacht. Dabei mussten sie beachten, dass in Mondrians Kunstwerken nur gerade Linien vorkommen, Diese verlaufen nur senkrecht oder waagerecht. Nach dem Anordnen und Zeichnen der Linien haben sie die Seite ausgedruckt und hinterher einzelne Felder mit Buntstiften eingefärbt.
Bei dem zweiten Versuch sollten sie zuerst mit Bleistift und Lineal selbst die Linien auf einem Papier zeichnen. Dabei half ihnen, dass sie vorher im Matheunterricht das Messen und Zeichnen von Strecken gelernt hatten.  Trotzdem war es mit dem Computerprogramm natürlich viel einfacher und auch schneller, weil man da z.B. die Breite der Linien vorher einstellen konnte und eine Änderung der Linienposition ganz unkompliziert war. Wenn ihr Lust habt, probiert es doch mal aus. Ihr könnt auch auf der Seite www.mondrian.fun ganz einfach eigene Kunstwerke erstellen und in der Online-Galerie pinnen. Viel Spaß dabei!

Annette Wagner für die Klasse 4c

Klassenfahrt der 4a zur Freiluftschule Fischbeker Heide/Neugraben

Mit dem Metrobus 1 ging es am 20.09.2021 los. Wegen der Umleitung in der Schenefelder Landstraße starteten wir an der Haltestelle Osdorfer Landstraße/Hein-Kröger-Straße.

Weil wir vor der verabredeten Zeit ankamen, hatten wir die Möglichkeit, das schöne Gelände der Freiluftschule kennenzulernen, das mitten im Wald liegt.

Unser Gepäck wurde uns durch einem Vater mit seinem Kleintransporter gebracht (welches zuvor in der Schule durch die Hilfe von vielen fleißigen Eltern eingeladen wurde) 😊!
Das meiste Gepäck hatte Frau Fricke: mindestens 6 große, blaue Ikea- und Aldi-Taschen mit Klassenmaterial, dazu Gitarre, Bälle, TT-Schläger, CD-Player und Mineralwasser!

Wir hatten Glück, denn unser Haus grenzte direkt an den Verwaltungstrakt und der Küche. Deswegen mussten wir das Essen nicht mit dem Bollerwagen holen, sondern es wurde uns durch die „Durchreiche“ gegeben.

In unserer Nachbarschaft war eine Schafherde untergebracht. Mit viel Gemecker und Geblöke wurden die Tiere zweimal am Tag direkt an unserem Gelände, über den angrenzenden Fußballplatz vorbeigeführt.  Klar, dass dadurch das jeweilige Fußballspiel unterbrochen wurde, um das Vorbeiziehen der Herde zu beobachten.

Am Mittwoch waren wir im Wildpark Schwarze Berge. Dort trafen wir, wie verabredet, Frau Strobach, unsere Sachunterrichts- und Englischlehrerin. In dem toll angelegten Wildpark konnten wir seltene, gezähmte, scheue und zutrauliche Waldtiere erleben und haben sehr viel über ihre Lebensweise erfahren. Außerdem konnten wir uns im Bogenschießen üben, Damwild streicheln und füttern aber auch niedliche Ziegen, den großartigen Spielplatz erproben, unser Taschengeld ausgeben und auf den 45-Meter hohen Holzturm steigen, von dem aus man den Hamburger Hafen erkennen konnte.

Donnerstag waren wir mit einer Jägerin und ihrem Hund unterwegs in dem Wald- und Heidegelände bei der Freiluftschule. Wir haben von ihr viel gelernt über die Heidschnucken (das sind die Schafe in der Heide) und warum immer Ziegen dabei sein müssen. Außerdem erhielten wir Informationen über die Pflanzen und Tiere in diesem Gebiet. Durch kleine Erkundungs- und Beobachtungsspiele lockerte sie den Rundgangauf.

Am letzten Abend haben wir in der kleinen offenen Köhlerhütte der Freiluftschule gegrillt. Herr Behrens, unsere Begleitperson, war hierbei ein großartiger Grillmeister und Frau Fricke hatte die „Macht“ über die Ketchup-Flasche!

Freitagvormittag wurde das ganze Gepäck wieder von Eltern mit einem gemieteten Sprinter abgeholt 😊. Mittags waren wir alle wieder vollzählig in der Schule, etwas erschöpft aber doch voller Geschichten und Erlebnisse. Alles hatte super geklappt!

Ute Fricke

Die 4c und der Mittelaltertag

Im Sachunterricht hatten wir das Thema „Mittelalter“. Am Ende der Einheit haben wir dann einen Mittelaltertag erlebt. Damals wurden die Menschen in eine bestimmte Schicht hineingeboren: Man war zum Beispiel Bauer oder man lebte als Ritter auf der Burg oder man war als Mönch im Kloster.
Wir haben Körner gemahlen, wie die Bauern früher. Das war ganz schön anstrengend. Dann haben wir noch Sahne so lange geschüttelt, bis sie zu Butter wurde. An der Ritterstation durften wir eigene Wappen gestalten und diese auf ein selbst gebasteltes Schild malen. Denn jede Ritterfamilie hatte ihr eigenes Wappen.
Als letztes haben wir kennengelernt, wie die Mönche im Kloster gearbeitet haben: Sie haben den ganzen Tag schreiben müssen. Wir haben auch mal versucht mit Federn und Tinte mittelalterliche Schrift nachzuschreiben. Das war gar nicht so einfach, weil man sich sehr anstrengen musste, um keinen Fehler zu machen oder zu klecksen, sonst hätte man die ganze Seite neu schreiben müssen, damals gab es nämlich keinen Tintenkiller! Kannst du erkennen, welcher Buchstabe auf dem Foto in mittelalterlicher Schrift geschrieben wurde?

Am Ende des Tages fand die Schwertleite statt: Ein Kind wurde zum Ritter geschlagen und es gab noch Ritterkämpfe. Danach haben wir dann ein mittelalterliches Mahl eingenommen: Wir haben Brötchen aufgebacken und mit unserer selbstgemachten Butter bestrichen- die waren wirklich lecker.
Der Mittelaltertag war richtig cool! Aber das Leben war damals wirklich ziemlich schwer.
Schülerbericht aus der Klasse 4c

Klassenreise auf den Klinthof- trotz Corona

Bereits am 3. Schultag in diesem Sommer sind wir, die Klassen 4b und 4c, mit unseren beiden Klassenlehrerinnen, einem Erzieher und einer Schulbegleitung auf den Hof am Klint, in die Nähe von Bad Segeberg gefahren. Bis zur letzten Minute war nicht klar, ob wir überhaupt fahren durften oder ob uns die Schulbehörde noch einen weiteren Strich durch die Rechnung machen würde, denn bereits die Tagesausflüge nach Wittenbergen im zweiten Schuljahr, mussten wir ja wegen Corona absagen.
Aber es kam die erlösende Zusage, und die Freude und Aufregung waren groß. Für viele Kinder waren das die ersten Übernachtungen ohne Familie und für uns alle, unsere erste Klassenreise!

Bereits vor Fahrtantritt wurden wir wie üblich getestet. Dann haben wir unsere Koffer im Bus verstaut, das Kuscheltier unter den Arm geklemmt und uns von unseren Eltern und Geschwistern verabschiedet. Nicht jedem Kind aber auch nicht jedem Erwachsenen ist dieser Abschied leicht gefallen… und los ging die Fahrt.

Die 45 Minuten Fahrtzeit im Bus waren zum Glück kurzweilig und vertrieben jeglichen restlichen Trennungsschmerz. Endlich kamen wir auf dem Klinthof an!
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen und dem Bezug unserer liebevoll eingerichteten Zimmer, haben wir uns auf dem weitläufigen Gelände umgesehen und uns sofort wohlgefühlt.

Die Tage verflogen schnell. Wir haben Stockbrot am Lagerfeuer gebacken, haben den nahegelegenen Wildpark Eekholt besucht, waren auf einer regnerischen Waldwanderung mit einem jungen Waldpädagogen, durften Weidenstöcke schnitzen, die uns der Hausmeister zur Verfügung gestellt hat und haben viel auf dem Gelände gespielt. Auch Bogenschießen durften wir unter Anleitung ausprobieren. Am letzten Abend gab es sogar eine Kinderdisco mit tollen Lichteffekten.
Auch das Wetter hat mitgespielt, so dass wir an einigen Nachmittag in den hauseigenen, aufblasbaren Pool springen durften.

Aufgrund von Corona musste der Hof am Klint leider seine Tiere verkaufen. Wir haben dennoch so viel dort erlebt, dass wir sie eigentlich nicht wirklich vermisst haben.
Es wurde gemalt, gebastelt, mal gestritten und auch wieder vertragen. Besonders das „Vampir-Spiel“ ist gut angekommen.

Alle Kinder hatten reihum Tischdienst und haben mitgeholfen, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene- eine tolle Klassenreise hatten, an die wir uns gerne wieder erinnern werden. Diese fünf Tage haben unsere Klassengemeinschaften noch einmal richtig zusammengeschweißt!

Ulrike Settekorn

UNSERE
SCHELA-REGELN

Wir haben uns selbst einige Regeln gegeben

UNSER
WOCHENSPEISEPLAN

Hier finden Sie die Speisepläne zum runterladen

Zu Hause
Probleme?

Ganz unkompliziert aber
professionell hilft Ihnen unsere
Sonderpädagogin
Daniela Hagemeister:
Tel: 4289392-12
Mobil: 0160 / 6927339

Fragen, Nöte
oder Hilfe?

Erste Ansprechpartnerin für Sie ist Frau Gaby Held, die Schulsekretärin. Sie ist von Montag bis Freitag im Schulbüro bis 13.00 Uhr erreichbar.